SP, CVP und die Stilfrage

Veröffentlicht auf von federweisser

Zu den grundlegenden Fragen des Anstands gehört es, am Tisch nicht über jemanden zu sprechen, der nicht anwesend ist. Diese Grundregel in Sachen Anstand hat das Schweizer Fernsehen am Freitagabend in der Sendung "Arena" nicht befolgt.

Die Feinde des Christoph Blocher, also insbesondere SP und CVP,  haben ihn wegen fehlenden politischen Stils abgewählt. Und nun lassen diese Kreise ihre Maske fallen. Und was zeigt sich? Sie haben mindestens sowenig Stil wie Blocher.

Was ist geschehen? Das katastrophal schwach gewordene Schweizer Fernsehen will eine Sendung gestalten über die Spaltung der SVP. Dann lässt es erst das Fernsehen selbst an Stil mangeln. Es will vorschreiben, wen die SVP  in die Sendung delegiert. Die SVP lässt sich diesen Affront nicht gefallen. Sie verzichtet auf eine Teilnahme an der Sendung.
Man würde nun erwarten, dass das Fernsehen das Thema fallen lässt, denn bereits Kindern wird eingebläut, am Tisch nicht über Leute zu reden, die nicht anwesend sind. Aber nein, das Fernsehen stiert die Sendung durch.
Es wird also über jemanden gesprochen, der an der die Hauptperson nicht teilnimmt.

Man würde nun von den so stilvollen Feinden der SVP erwarten, dass sie nicht an einer Sendung teilnehmen, an der über jemanden gesprochen wird, der nicht anwesend ist. Oh, weit gefehlt: Alle waren sie da und plauderten munter drauf los.

Eines hat die Sendung gezeigt: Die anderen Regierungsparteien haben ausser dem Thema "SVP" offenbar nichts in ihrem Parteiprogramm. Das lässt nichs Gutes erahnen für die Zukunft der Schweiz.

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